Künstlerportraits

Liedgesang ist für mich…

Sopran | Planung und Organisation

Nina Schubert

Liedgesang ist für mich die Möglichkeit, der Lyrik eine ganz individuelle sängerische Gestaltung zu geben: Die wundervolle Symbiose von Texten, denen ich mit meiner eigenen Stimme Leben einhauche und dabei den Emotionen freien Lauf lassen kann, um letztendlich mit dem Part des Klaviers eine eigene kleine Welt zu erschaffen.

Mezzosopran | Künstlerische Leitung

Regina Pätzer

Liedgesang ist für mich ein intensives Wechselspiel zwischen lyrischer Sprache und Musik. Worte finden ihren Klang und die Musik ihre Geschichte. Dazwischen stecken unendlich viele Ausdrucks­möglichkeiten auf kleinstem Raum. Das macht das Lied für mich so herausfordernd und spannend.

Sopran

Marina Sturm

Liedgesang ist für mich eine faszinierende Art der Kommunikation, die über das einfache Worte hinausgeht. Die Verschmelzung von Melodie und Text erlauben es mir in eine Welt der Träume und Gefühle einzutauchen und das Publikum dorthin mit zu nehmen. Meine Stimme wird zum Instrument, das Geschichten erzählt und Emotionen erweckt. Das macht Liedgesang für mich so besonders!

Tenor

Alexander Tremmel

Liedgesang ist meine Leidenschaft und im Wesentlichen der Grund dafür, warum ich Sänger geworden bin. Mit 17 Jahren habe ich zum ersten Mal die »Schöne Müllerin« von Franz Schubert gehört und war sofort begeistert. Das Lied ist die reinste, die purste Form in der Gesangsliteratur. Man kann jedes Lied auf seine Weise deuten und kann jede Emotion hineinlegen, die man selbst empfindet, ohne dass es Vorgaben vom Komponisten, Librettisten oder der Regie gibt. Lied ist auch immer eine Herausforderung, weil man in zwei Minuten eine Geschichte oder eine Emotion transportieren muss, wofür man in der Oper zwei oder mehr Stunden zur Verfügung hat.

Bariton

Michael Rapke

Liedgesang ist für mich eine Erzählform. Wir erzählen Geschichten wie Schauspieler. Jedoch überträgt die Musik zusätzlich Emotionen und Bilder, von denen man sich selbst dann auch tragen lassen kann. Das kann in dieser Form nur das Lied.

Bariton

Florian Rosskopp

Der Liedgesang erlaubt es mir auf kleinstem Raum maximale Emotion zu erzeugen. Dadurch, dass Kostüme, Inszenierung, usw. fehlen, wird der Fokus alleine auf den stimmlichen Ausdruck und die Klavierbegleitung gelenkt, welche die Aussagen der vertonten Lyrik verstärken. Ein Vorteil beim Liedgesang: Ich kann mir im besten Falle die Partner/innen aussuchen, mit denen ich die Stücke erarbeite. Dadurch bin ich in der Interpretation der Lieder viel freier. Reizvoll ist außerdem für mich der intime Rahmen eines Liederabends. Der Kontakt zum Publikum ist dadurch viel intensiver.

Klavier

Seung-Jo Cha

Liedgesang ist wie eine Zeitkunst, in der verschiedene Gefühle, Gedanken und Bedeutungen von Sprache und Musik nebeneinander existieren. Der Dichter verwandelt seine eigene Geschichte, seine Emotionen und die Natur in Poesie. Der Komponist lässt sich von dieser Poesie inspirieren, um mit der musikalischen Sprache seiner Zeit eine andere Welt zu öffnen. Das Lied schlägt dabei eine Brücke. In der Arbeit mit Sängern kann ich selbst in die verschiedenen Welten reisen und den Emotionen durch mein eigenes Spiel Ausdruck verleihen.

Klavier

Christian Rohrbach

Tanz und Choreographie

Julia Morawietz

"Tanz" ist meine Muttersprache. Eine Notwendigkeit , die aus dem Inneren entsteht. Ein Gefühl, eine Erinnerung, ein Gedanke oder eine Empfindung, die externiert werden und Gestalt annehmen. Ästhetik spielt da zunächst keine Rolle. Mit Bewegung erreichen wir Bereiche, in die das Wort nicht dringt.